Über mich

Zeichnen zieht sich durch mein ganzes Leben und ist eine geradezu selbstverständliche Lebensform.
Mal ist es für mich Arbeit, mal reines Vergnügen. Eine einfache sich auf dem Papier vor tastende Linie kann blitzschnell zu einer Idee führen. Stift und Papier werden so zu einer Schnittstelle, an der sich kreative Möglichkeiten fassen und formen lassen.

Zeichnen führt zu einem anderen Betrachten, zu einem Erforschen und Ertasten der Umwelt, denn die Dinge sprechen eine lautlose Sprache. Die Linien umreißen Formen, erzeugen Ähnlichkeiten und erspüren so das Wesentliche - im Schwung einer Nackenlinie, in der Textur einer Landschaft, im nadelspitzen Funkeln eines Blicks.

Die Imagination wird dabei ungemein trainiert. Das unmerkliche Vermischen von Vertrautem mit Erfundenem und Fremdartigem lassen die inneren Bilder entstehen.
Für mich war dieses Ausloten von Ideen und Zufällen, dieses Fabulieren auf Papier schon immer wie ein Flanieren in einer Zwischenwelt mit eigenen Regeln und Sinnkonzepten.
Die Palette reicht hierbei vom satierischen Gedankenspiel bis zur philosophischen Ernsthaftigkeit.

Es war ein langer Entwicklungsweg, die Bilder spielerisch und leicht entstehen zu lassen. Dabei wollte ich wohl immer mit solchen Bildern Geschichten erzählen. Über Malerei, Plastik und Fotografie und die vielfältigsten Stile gelangte ich zur zeichnerischen Untersuchungen von Tanz und Bewegung.

Von dort kam ich schließlich über viele Umwege zum Comic und zur Animation – zu bewegten Zeichnungen also und zur Filmsprache. Ich begann zu schreiben und über Geschichten nachzudenken. Ich zermarterte mir den Kopf über das sinnvolle Organisieren von Bildern, von Zeit und Bewegung. Dazu kam die Sprache, der Ton und die Musik - der Film ist wohl die schwerste, komplexeste und flüchtigste Kunstform.

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